Das Ensemble für Alte Musik MokkaBarock wurde 2020 von Florian Brandstetter gegründet und profilierte sich unter seiner künstlerischen Handschrift rasch als vielfach ausgezeichnetes Ensemble der historisch informierten Aufführungspraxis. MokkaBarock versteht sich als flexibles Kollektiv aus international tätigen, hochkarätigen Musiker:innen, das sich projektbezogen in wechselnden Besetzungen formiert und seine Programme jeweils gezielt auf das künstlerische Konzept zuschneidet.

 

Unter der künstlerischen Leitung von Florian Brandstetter wurde MokkaBarock Finalist des Biagio-Marini-Wettbewerbs und gewann den 3. Preis beim London International Festival of Early Music Competition.

 

Florian Brandstetter ist mit dem Ensemble MokkaBarock regelmäßig auf bedeutenden Bühnen und renommierten Festivals zu hören, darunter die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Arolser Barockfestspiele, die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci sowie Konzerte im Brucknerhaus Linz.

 

Im Zentrum der künstlerischen Arbeit steht die historisch informierte Aufführungspraxis auf höchstem musikalischem Niveau. Florian Brandstetter erarbeitet gemeinsam mit dem Ensemble Programme, die sich durch ihre engen Bezüge zu kulturhistorischen und außermusikalischen Themen auszeichnen. Auf diese Weise entstehen dramaturgisch durchdachte Konzertformate, in denen musikalische Werke und kulturgeschichtliche Kontexte miteinander verwoben werden und dem Publikum vielschichtige Zugänge zu barocken Klangwelten eröffnen.

"Ein aufregend junges Topensemble der Alten Musik mit Suchtpotential. Frech, virtuos und sinnlich ... eben MokkaBarock!"

 

Michael Oman

Blockflötist, Austrian Baroque Company


Konzertprogramme

Ein zentraler Schwerpunkt besteht darin, Programme zu entwickeln, die durch ihre Verbindung zu außermusikalischen Inhalten faszinieren. Wie machen wir das? Nun, wir nehmen Kulturgeschichte und musikalische Meisterwerke, werfen sie in einen Mix aus Extravaganz und Kreativität - und voilà! Das Publikum wird durch musikalische Höhepunkte, kuriose Anekdoten oder verblüffende Hintergrundinformationen in die faszinierendsten Welten entführt. 


Klangvoller Musikgenuss

Ein Konzert, das die charmante Atmosphäre der britischen Teestunde aufgreift und sie mit den Klänger der englischen Barockmusik verbindet. Das Ensemble MokkaBarock entführt in das England des 17. und 18. Jahrhunderts - eine Zeit, in der die gehobene Gesellschaft ihre Teestunden gerne mit kunstvoller Musik umrahmte. Dieses Konzert lädt zu einer musikalischen Zeitreise ein, die ganz im Zeichen von Eleganz und Genuss steht. 

Qahwah - das Erregende

Kaffee, coffee, caffè, cafè, kava, kávé - viele Namen gibt es für das Getränk und ebenso eine Vielzahl von Mythen rankt sich um dessen Entdeckung - eb es nun wirklich Hirten oder doch Mönche waren, die durch Zufall die erregende Wirkung entdeckte ist ungewiss. Doch von seiner Heimat in Äthiopien tritt die Kaffeekultur einen unvergleichbaren Siegeszug an, der sich über die ganze Welt erstreckt und auf dessen musikalische Spuren sich das Ensemble MokkaBarock in ihrem Programm "Die Route des Kaffees" mit Originalwerken und eigenen Arrangements begibt. 



Ein musikalisches Weihnachtsfest Musikgenuss

Das barocke Weihnachtsprogramm „La Notte di Natale“ versetzt mit den zarten Klängen der Blockflöte in die Pracht und Eleganz des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Ensemble MokkaBarock nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die festliche Jahreszeit, wie sie zur Zeit der Barockkomponisten wie Bach, Händel und Vivaldi gefeiert wurde.

Inferno - Eine göttliche Komödie

Die göttliche Komödie - Seit über 700 Jahren zählt Dante Alighieris Divina commedia zu den Meisterwerken der Weltliteratur. Das allegorische epische Werk stellt den Weg der menschlichen Seele zu Gott dar. In seinem Programm gesellt sich das Ensemble MokkaBarock zum Florentiner Dichter bei seiner Durchquerung des Infernos. So, wie der Dichter Vergil Dante begleitet, nimmt auch MokkaBarock das Publikum mit auf eine Reise in die neun Ebenen der Hölle. Das Programm umfasst dabei unter anderem Werke von Clérambault, Telemann, sowie Pandolfi und beinhaltet, neben Instrumentalwerken, auch Vokalmusik. 


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